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Parodontologie

Bakterielle Entzündungen im Mund können zu einer Erkrankung des gesamten Zahnhalteapparates – also von Zähnen, Zahnfleisch und Kieferknochen – führen. Im Fachjargon wird dann von einer Parodontitis gesprochen. Eine Parodontitis sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie zählt zu den chronischen Erkrankungen. In jedem Fall ist eine umgehende Behandlung angeraten. Frau Dr. Schomburg hat sich bereits im Jahr 2005 auf die Behandlung und Therapie bei Parodontitis-Erkrankungen spezialisiert.

Parodontologie

Bakterielle Entzündungen im Mund können zu einer Erkrankung des gesamten Zahnhalteapparates – also von Zähnen, Zahnfleisch und Kieferknochen – führen. Im Fachjargon wird dann von einer Parodontitis gesprochen. Eine Parodontitis sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie zählt zu den chronischen Erkrankungen. In jedem Fall ist eine umgehende Behandlung angeraten. Frau Dr. Schomburg hat sich bereits im Jahr 2005 auf die Behandlung und Therapie bei Parodontitis-Erkrankungen spezialisiert.

Diagnose und Prognose

Eine Parodontitis kann Krankheiten auslösen oder durch sie entstehen. Neben Plaque können vererbte Dispositionen, Immunschwäche, Osteoporose oder Diabetes auslösende Faktoren sein. Aber auch starker Nikotin- oder Alkoholkonsum, falsche Ernährung oder eine Schwangerschaft können eine Parodontitis hervorrufen.

Typischerweise treten parodontale Erkrankungen ab dem 30. Lebensjahr auf. Die Verlaufsformen können von leicht bis aggressiv divergieren. Um den Status zu ermitteln, werden die Tiefe der Zahnfleischtaschen und die Stärke der Blutung gemessen. Zudem hilft auch ein Röntgenbild, um eine Befundaufnahme des Knochenverlaufes durchzuführen.

Unterstützung der Therapie

Wurde eine Parodontitis diagnostiziert reicht eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) nicht mehr aus. Eine Parodontal-Prophylaxe ist intensiver, gründlicher und umfassender. Sie hat das Ziel die Erkrankung des Kieferknochens und des Zahnfleisches zu minimieren, zu stoppen und bestenfalls zu heilen. Alles was die Mundhygiene empfindlich stört, muss eliminiert werden. Für eine optimale Unterstützung der Therapie sollten deshalb insuffiziente Füllungen, bzw. Kronenränder oder auch Zahnkontakt-Störungen behoben werden. Antibiotika kann als begleitende Maßnahme zudem Einsatz finden.

Geschlossene Parodontitis-Therapie

Bei der sog. „geschlossenen Parodontitis-Behandlung“ werden per Ultraschall und mit einer Kürette die Wurzel- und Zahnoberflächen unter örtlicher Betäubung gesäubert. Wichtig ist hierbei, dass im Vorfeld schon eine gute Vorbehandlung stattgefunden hat. Wir werden Sie immer gut instruieren, damit Sie die Therapie durch Ihre Mitarbeit bestmöglich unterstützen können.

Nach der Therapie erfolgt eine sechswöchige Heilungskontrolle. Ebenso ist es wichtig, im ersten Jahr regelmäßig alle drei Monate zur Prophylaxe zu kommen. Danach wird der Prophylaxe-Intervall individuell festgelegt. Meist können damit langfristig gute Ergebnisse erzielt werden.

Offene Parodontitis-Therapie

Ist die Krankheit weiter fortgeschritten und der Zahnhalteapparat verstärkt abgebaut, ist eine „offene Parodontitis-Behandlung“ angeraten. Hierbei wird das Zahnfleisch geöffnet. Hartnäckige Beläge an Zähnen und Zahnwurzeln in tieferen Regionen werden entfernt, der entzündete Bereich gründlich gesäubert und eventuell fehlender Kieferknochen wieder aufgebaut. Danach wird das Zahnfleisch vernäht.

Durch diesen Eingriff erhält das Zahnfleisch die Chance, wieder an die sauberen Zahnflächen anzuwachsen.