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Aufbau des Kieferknochens

Unser Körper ist ein vitales System. Wird er nicht trainiert, baut er ab. Das betrifft nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen. Essen, beißen, kauen – damit trainieren wir nicht nur unsere Kaumuskeln, sondern auch die Kieferknochen. Fehlen Zähne, kann der Knochen an dieser Stelle nicht mehr trainiert werden. Durch den fehlenden Belastungsreiz bildet sich der Knochen zurück. Er atrophiert. Ein weiterer Auslöser für Knochenabbau kann auch eine Parodontitis sein. Ist zu wenig Knochen vorhanden, können Implantate häufig nicht mehr verankert werden.

Aufbau des Kieferknochens

Unser Körper ist ein vitales System. Wird er nicht trainiert, baut er ab. Das betrifft nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen. Essen, beißen, kauen – damit trainieren wir nicht nur unsere Kaumuskeln, sondern auch die Kieferknochen. Fehlen Zähne, kann der Knochen an dieser Stelle nicht mehr trainiert werden. Durch den fehlenden Belastungsreiz bildet sich der Knochen zurück. Er atrophiert. Ein weiterer Auslöser für Knochenabbau kann auch eine Parodontitis sein. Ist zu wenig Knochen vorhanden, können Implantate häufig nicht mehr verankert werden.

Knochen verbreiten

Schwindet der Knochen im Unterkiefer, verliert er vor allem an Breite. Der Kieferknochen ist dann zu schmal, um ein Implantat sicher zu halten. Da der Unterkieferknochen eine weichere Konsistenz hat, kann er gedehnt und nach außen erweitert werden. Deshalb greifen wir in diesen Fällen auf zwei minimal-invasiven Techniken „Bone Splitting“, bzw. „Bone Spreading“ zurück. Der entstandene Zwischenraum wird mit künstlichem Knochenersatzmaterial aufgefüllt oder mit Knochenblöcken gestärkt. Membranen aus natürlichen und synthetischen Materialien helfen Hart- und Weichgewebe zu regenerieren. Nach einer individuellen Einheilzeit, kann dann ein Implantat gesetzt werden.

Knochen erhöhen

Ein gängiges Verfahren, um einen atrophierten Oberkiefer aufzubauen ist der sogenannte Sinuslift. Dieses Verfahren kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Kieferknochen nicht genügend Höhe bietet, um ein Implantat sicher zu befestigen. Da ein Oberkiefer bei Knochenabbau im vorrangig an Höhe einbüßt, findet der Sinuslift hier Einsatz. Mit dieser Methode wird der knöcherne Boden der Kieferhöhle, der sog. Sinusboden, verdickt. Beim internen Sinuslift wird der Boden der Kieferhöhle angehoben, so dass ein Hohlraum entsteht. Beim externen Sinuslift erfolgt eine Fensterung über die Wangenseite. Den entstandenen Hohlraum füllen wir dann durch Knochenersatzmaterial auf. Auch beim Sinuslift ist eine individuelle Einheilphase zu beachten.